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Umstellung

Umstellung auf Biolandbau


In der Schweiz produzieren fast 7000 Betriebe nach den Richtlinien von Bio Suisse. Das macht einen Anteil von über 14% der Schweizer Betriebe aus und die Tendenz ist steigend, denn Bioprodukte sind bei den Konsumentinnen und Konsumenten gefragt.

 

Am Markt nach wie vor sehr gesucht sind Eier, Brot und Biogemüse. Märkte mit guten Wachstumschancen bestehen auch im Bio-Poulet, -Steinobst und -Beerenbereich. Weil ab 2022 alles Futter für Wiederkäuer aus der Schweiz stammen muss, werden auch vermehrt Flächen für die inländische Futterproduktion wichtig.

 

Die Umstellung auf Biolandbau bringt produktionstechnisch aber auch menschlich einiges Neues mit sich. Die Umstellung betrifft grundsätzlich den gesamten Betrieb. Ausnahmen sind bei der Produktion ohne Knospe-Label nach der schweizerischen Bio Verordnung möglich. Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn während der zwei Jahre dauernden Umstellzeit müssen schon alle Bio-Vorschriften eingehalten werden, aber die Produkte können meistens noch nicht in den Biokanal mit den höheren Preisen geliefert werden. So müssen die Vermarktungsmöglichkeiten für die Umstellzeit und für die Bioproduktion sorgfältig abgeklärt werden.

 

Die Umstellungsberatung auf dem Betrieb wird wärmstens empfohlen. 


Die Fachstelle Biolandbau unterstützt Sie mit folgenden Dienstleistungen:

  • Erste telefonische Auskünfte bei Anfragen
  • Umstellberatung auf dem Betrieb mit schriftlichem Bericht zu allen relevanten Betriebszweigen
  • mehrtägiger Einführungskurs Biolandbau jährlich im November/Dezember 

Der Einführungskurs wird in Zusammenarbeit mit den Bioberatungen der Kantone TG und ZH angeboten. Für Umsteller nach den BioSuisse Richtlinien ist im Jahr 2019 der Besuch von mindestens zwei Kurstagen obligatorisch (ab 2020 mindestens fünf Kurstage).

 

Die Anmeldung für die Umstellung auf Biolandbau für das folgende Kalenderjahr muss spätestens Ende August bei der Strukturdatenerhebung ans LWA gemeldet werden.

 

Eine Anmeldung für eine Umstellungsberatung kann entweder telefonisch oder mittels Formular (siehe Download unten) erfolgen.

 

Noch Fragen?
Wir informieren Sie gerne zum Biolandbau und stellen Ihnen bei Bedarf die notwendigen Informationen zu.

Kanton St. Gallen: Landw. Zentrum SG, Fachstelle Biolandbau
Standort Rheinhof Salez: Barbara Oppliger, Tel. 058 228 24 52, e-mail: barbara.oppliger@sg.ch
Standort Mattenhof, Flawil: Daniela Paul, Tel. 058 228 24 77, e-mail: daniela.paul@sg.ch

Informationen BIOAktuell für verschiedene Märkte

Beim Bionachbarn schnuppern?

Falls Sie über eine Umstellung auf Biolandbau nachdenken, könnte ein Besuch bei einem benachbarten Biobetrieb interessant und aufschlussreich sein.

 

Die folgenden „Bio-Referenzbetriebe“ aus den Kantonen SG und TG haben sich gerne bereit erklärt, Berufskollegen mit Umstellungsinteresse zu empfangen und Rede und Antwort zu stehen.

 

Vereinbaren Sie einen Besuchstermin und informieren Sie sich direkt vor Ort – unverbindlich und kostenlos- von Bauer zu Bauer über Preise, die Sache mit dem Unkraut, Nährstoffversorgung im Bio-Ackerbau und vieles mehr.

 

NameOrtBetriebszweigKontakt

Erika und Sepp

Sennhauser

Rossrüti

Ackerbau, Grünland,

Milchwirtschaft und Schweinehaltung

Tel. 071 911 62 70

Mariella und Beat

Grob

Bad Ragaz

Ackerbau, Grünland,

Mutterkühe und Pensionspferde

Tel. 081 302 29 60

Brigitte und Herbert

Schär

Hagenwil bei

Amriswil

Ackerbau, Grünland,

Bienen

Tel. 071 411 50 04

Renate und Gustav

Möckli

Schlatt

Versuchsbetrieb (ART Reckenholz:

Sortenversuch Winterweizen)

Ackerbau, Grünland, Milchkühe

Tel. 052 657 20 86

Pia und Karl

Stadler

WeingartenAckerbau, Grünland, MilchküheTel. 052 376 22 29

Weiterbildung

Ackerbauprodukte in Bioqualität haben gute Marktaussichten. Die Umstellung auf Bio ist jetzt prüfenswert.

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