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Vorkommen Ambrosia

Die seit 2006 von der Fachstelle Pflanzenschutz in Zusammenarbeit mit den Gemeinden durchgeführten Kontroll- und Bekämpfungsaktionen konnten die Ambrosia Bestände im Kanton auf ein Minimum reduzieren.

Neue Bestände können aber immer wieder durch mit Ambrosia-Samen verunreinigtem Vogelfutter oder auf ungepflegten Flächen entstehen.

Ambrosia Bestände im Kanton SG 2006-2014

Ambrosia Bestände im Kanton SG 2006-2014

Die Fundstellen in den Gemeinden befanden sich fast ausschliesslich im Siedlungsgebiet. Weitere Bestände wurden an folgenden Orten gefunden:

 

  • Bahngeleisen
  • Industrie-oder Kompostarealen
  • Ufer- und Waldrandzonen

 

Diese Feststellungen weisen darauf hin, dass die Ambrosia, ausgehend von den Privatgärten, mit Humus- oder Komposttransporten oder auch durch Vögel weiter verbreitet wird und sich auf wenig beachteten Flächen rasch vermehren kann. 

 

Beurteilung der Situation

Dank des raschen und energischen Einschreitens von Bund, Kanton und Gemeinden konnte die Ausbreitung der Ambrosia erfolgreich bekämpft werden. Da die Aktionen der Nachbarkantone ähnlich erfolgreich waren, steht fest, dass die geringen Restvorkommen in der Ostschweiz weit davon entfernt sind, eine gesundheitliche Bedrohung darzustellen. Mit dem Ziel der Tilgung werden die bekannten Bestände aber weiterhin kontrolliert. Dies kann je nach Alter und Grösse des Bestandes zwei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. Weil durch Humustransporte, Vögel oder auch durch Kleintierfutter auch in Zukunft einzelne Bestandes-Neubildungen erfolgen können, sind die Augen weiterhin offen zu halten. Die Gemeinden werden deshalb auch künftig alle Verdachtsmeldungen überprüfen.

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