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Ambrosia

Ambrosia am Randstein

Ambrosia am Randstein

Die Ambrosia - das aufrechte Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) ist ein ursprünglich von Nordamerika nach Europa eingeschlepptes Asterngewächs mit einem erheblichen allergenen Potential. Sie ist zwar seit mindestens 80 Jahren in der Schweiz bekannt, hat sich aber erst in den letzten Jahren stärker verbreitet, und zwar offenbar mit Vogelfutter, so dass sie inzwischen in allen Siedlungsgebieten vorkommt. Fachleute rechnen damit, dass wenn sich die Ambrosia unkontrolliert ausbreiten und grössere Bestände bilden würde, 10-15% der Bevölkerung heuschnupfenähnliche Reaktionen zeigen könnten – ein Viertel davon gar asthmatische Anfälle.

 

Mit der Anpassung der entsprechenden Verordnungen per 1.7.2006 sorgt der Bundesrat dafür, dass sich die Ambrosia nicht mehr mit dem Vogelfutter verbreiten kann und erklärt sie als melde- und bekämpfungspflichtig. Die für die Überwachung und Bekämpfung innerhalb des Kantons zuständige Fachstelle Pflanzenschutz verfolgt das Ziel, eine weitere Ausbreitung und die Bildung grösserer Bestände und damit grössere Gesundheitsprobleme zu verhindern.

 

Wer verdächtige Pflanzen feststellt (s. "Biologie"), ist daher aufgerufen, der Fundortgemeinde oder direkt dem zuständigen Kontrolleur Meldung zu erstatten. Der Kontrolleur wird kleinere, als Ambrosia bestätigte Bestände direkt eliminieren, grössere Bestände dagegen und solche auf besonderen Flächen zur weiteren Bearbeitung weitermelden (s. "Massnahmen").

Meldungen an die Gemeindeverwaltung oder direkt an den zuständigen Kontrolleur in der nachfolgend zu öffnenden Liste (Stand 2015, wird für 2016 aktualisiert)
PDF-Datei Ambrosia-Kontrolleure Kanton St.Gallen 2019 - Adressliste (63 kB, PDF)    

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Fachstelle für Pflanzenschutz: Landwirtschaftliches Zentrum SG
  Daniela Marschall
Telefon: 058 228 24 25

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