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Realteilung- und/oder Zerstückelung

Teilung von Landwirtschaftsland

Realteilungsverbot

 

Ein landwirtschaftliches Gewerbe unterliegt dem Realteilungsverbot. Mit anderen Worten, einzelne Grundstücke oder Grundstücksteile des landwirtschaftlichen Gewerbes dürfen nicht veräussert werden.

 

Zerstückelungsverbot

 

Ein landwirtschaftliches Grundstück darf grundsätzlich nicht in Parzellen unter 25 Aren aufgeteilt werden. Das Landwirtschaftsamt kann jedoch Ausnahmen bewilligen.

 

Ausnahmen

 

Ausnahmen vom Realteilungs- und Zerstückelungsverbot können unter anderem bewilligt werden,

 

  • wenn eine Aufteilung nach Nutzungsart (landwirtschaftlich / nichtlandwirtschaftlich) gemacht wird
  • wenn Grundstücke oder Grundstücksteile eines landwirtschaftlichen Gewerbes mit oder ohne Aufpreis gegen Land, Gebäude oder Anlagen getauscht werden, die für den Betrieb des Gewerbes günstiger liegen oder geeigneter sind
  • wenn der abzutrennende Teil der einmaligen Arrondierung eines nichtlandwirtschaftlichen Grundstückes ausserhalb der Bauzone dient
  • weitere Gründe siehe Art. 59 und 60 BGBB 

Vorgehen für die Bewilligung zur Realteilung und/oder Zerstückelung

Gesuche für die Realteilung und/oder Zerstückelung sind mit dem Formular "Gesuch Realteilung und/oder Zerstückelung" sowie dem gemäss Gesuchsformular erforderlichen Unterlagen dem Landwirtschaftsamt einzureichen. 

Die Gesuche sind einzureichen an: Landwirtschaftsamt des Kantons St.Gallen, Abteilung Strukturverbesserung und BGBB, Unterstrasse 22, 9001 St.Gallen 

Häufige Fragen

  1. Realteilung und Zerstückelung

  • Ich möchte das Wohnhaus vom Wiesland nach Art. 60 Abs. 1 Bst. a BGBB

http://www.admin.ch/ch/d/sr/211_412_11/a60.html abparzellieren. Wie viel Boden kann ich der Hausparzelle zuschlagen?

 

Antwort: Als Richtmass für die neue Wohnhausparzelle gilt eine Gesamtfläche von 1'000 m2. 

 

 

 

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