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Direktzahlungen

Die Direktzahlungen sind ein zentrales Element der Agrarpolitik. Sie ermöglichen eine Trennung der Preis- und Einkommenspolitik und gelten die von der Gesellschaft geforderten Leistungen ab. Unterschieden wird zwischen allgemeinen und ökologischen Direktzahlungen.

 

Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen

Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft werden mit den allgemeinen Direktzahlungen abgegolten. Zu diesen zählen die Flächenbeiträge und die Beiträge für Raufutter verzehrende Nutztiere.

Diese Beiträge haben das Ziel, eine flächendeckende Nutzung und Pflege sicherzustellen. In der Hügel- und Bergregion erhalten die Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen zusätzlich Hangbeiträge und Beiträge für die Tierhaltung unter erschwerenden Produktionsbedingungen. Damit werden die Bewirtschaftungserschwernisse in diesen Regionen berücksichtigt. Voraussetzung für alle Direktzahlungen ist die Erfüllung des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN).

 

Abgeltung besonderer Leistungen in den Bereichen Ökologie und Tierhaltung

Die Öko-, Etho-, Öko-Qualitäts-, und Sömmerungsbeiträge geben einen Anreiz für freiwillige Leistungen, die über den ÖLN hinausgehen. Mit diesen Beiträgen verfolgt der Bund die folgenden Ziele:

  • Förderung der Artenvielfalt
  • Reduktion der Nitrat- und Phosphorbelastung von Gewässern
  • Reduktion des Einsatzes von Hilfsstoffen
  • Förderung der Nutztierhaltung unter besonders tierfreundlichen Bedingungen

 

Kühe auf der Alp

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